#UNBARMHERZIGKEIT
...ein freies und unabhängiges deutsch / griechisches - griechisch / deutsches Literatur- sowie (Erinnerungs)Kultur- & Geschichtsprojekt von A. Segkis
projekt_unbarmherzigkeit_logo1_bl_001
@ Grafik/Logo Marco Eggert
 
PROJEKTLEITUNG & 
BEGLEITENTE MITARBEIT
des Projektes #UNBARMHERZIGKEIT

...ein freies und unabhängiges deutsch / griechisches - griechisch / deutsches
Literatur- sowie (Erinnerungs)Kultur- & Geschichtsprojekt von Andrikos Segkis

projekt_unbarmherzigkeit_foto_sw_andrikos_segkis_001
© Foto Andrikos Segkis
Während einer Dienstreise im Juni 2007 in Argentinien suchte Andrikos Segkis – aus einem plötzlich vorhandenen tiefen Bedürfnis heraus – über ein soziales Netzwerk via Internet, erstmals Kontakt zu seiner Schwester. Nicht nur das Zustandekommen dieses ersten Kontaktes war völlig unglaublich und verrückt, sondern auch das was danach für ihn begann. Der in Deutschland geborene (Vater Grieche, Mutter Deutsche) zunächst in Pflegschaft bei einer gutbürgerlichen deutschen Familie aufgewachsen und später dann adoptierte Segkis entdeckte Stück für Stück (s)eine unglaubliche eigene deutsche Geschichte, sowie damit seine zweite „in die Wiege gelegte“ griechische Identität.
Im Alter von 46 Jahren machte er sich rückblickend auf den Weg „den Griechen“ in ihm zu entdecken. Intensivste Begegnungen mit den wiedergefundenen Familien veränderten von da an sein Leben… . Detektivisch begann er weiter zu recherchieren, sammelte Daten und Fakten in Deutschland wie auch in Griechenland und durchlebte erstmalig seine eigene, ihm bis dahin nicht bekannte aber vielleicht erahnte, Geschichte. Aufwendig erreichte Akteneinsichten und Berichte von Zeitzeugen aus der Zeit des deutschen Anwerbeabkommens im Jahre 1960, bis hinein in die 70er Jahre der Militärdiktatur Griechenlands brachten (s)eine Geschichte zu Tage.
Andrikos Segkis begann, neben der eigenen Verarbeitung, nicht nur zu archivieren, sondern auch seine Entdeckungen aufzuschreiben. Die so entstandenen Kladden, in Papierform wie auch elektronisch, sind bis heute die Grundlage für seine Erzählungen / Lesungen und Radiobeiträge sowie Podcasts, in denen der ev. Diakon  i.R sowie Medienpädagoge und Erzählkünstler seither u.a. Teile seiner griechisch/deutschen - deutsch/griechischen Geschichte liest und/oder erzählt. Hierbei hat er nicht nur seine eigenen Geschichte im Fokus, sondern er liest und/oder erzählt über viele traurige wie komische wahre Begebenheiten von Menschen die sich auf das Wagnis des Anwerbeabkommens Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre eingelassen haben und was daraus geworden ist.

Seine vielfältigen Internetprojekte der vergangenen 18 Jahre, die er jeweils unter www.IKO.NEWS verantwortete, spiegeln sein tiefes Interesse an dem Land seiner Väter… …mehrere Jahre bis Ende 2024 engagierte er sich ehrenamtlich als Öffentlichkeitsbeauftragten  der GESELLSCHAFT GRIECHISCHER AUTOR:INNEN IN DEUTSCHLAND e.V. Mit Eintritt in den Ruhestand konzentriert er sich neben dem Projekt #DAS GESCHEHENE seit 2023 verantwortlich auf das freie und unabhängige deutsch / griechische - griechisch / deutsche literarisches, (Erinnerugs)kulturelles sowie geschichtlichen Projekt namens #UNBARMHERZIGKEIT, welches zu einem späteren Zeitpunkt in einem historischen Roman münden soll. Damit wagt er sich als Autor zeitlich wie auch inhaltlich in ein völlig neues Themenfeld.

projekt_unbarmherzigkeit_foto_quad_sw_loukas_lymperopoulos_001
© Foto Loukas Lymperopoulos
Loukas Lymperopoulos wurde in Delphi geboren, wo er auch aufgewachsen ist. Nach dem Abitur in Athen und Studienkolleg in Hamburg Aufnahme des Lehrerstudiums an der Universität Hamburg. Wehrdienst in Griechenland. Anschließend Referendariat und zweites Staatsexamen in Hamburg. Übernahme in den Hamburger Schuldienst, u.a. zuständig für den griechischen muttersprachlichen Unterricht. Ab 1984 Lehrauftrag an der Universität Hamburg und ab 1989 Gastdozent am Institut für Lehrerfortbildung in Hamburg. Zahlreiche Vorträge bei verschiedenen Trägern in ganz Deutschland. Veröffentlichungen in Sammelbänden und Magazinen. Autor des Buches “Die Pontosgriechen in Geschichte und Gegenwart”, veröffentlicht 2020 bei der Landeszentrale für Politische Bildung in Hamburg. Seit 2019 forscht er intensiv über die etwa 1.100 griechischen Häftlinge, die im KZ Neuengamme waren. Er konnte mit Zeitzeugen und vielen Nachkommen sprechen. Ihm geht es u.a. darum, diejenigen (und es sind sehr viele) herauszufinden, die im Archiv der Gedenkstätte Neuengamme und anderen Archiven noch nicht registriert sind. Er hat viele Daten für ihre Biografien sammeln können und gilt als ausgewiesener Experte in diesem Themenbereich. Diesbezüglich plant er die Herausgabe eines Buches. Loukas Lymperopoulos unterstützt das freie und unabhängige deutsch / griechische - griechisch / deutsche Literatur-, (Erinnerungs)Kultur- & Geschichtsprojekt #UNBARMHERZIKKEIT regelmäßig mit Eckdaten sowie weiteren hilfreichen Informationen und Hinweisen.

projekt_unbarmherzigkeit_foto_quad_sw_marco_eggert_001
© Foto Marco Eggert
Marco Eggert, 1973 in Lübeck geboren. Bereits in der Grundschule und dem damit verbundenen Heimat- und Sachunterricht wurde seine Leidenschaft für Geschichte geweckt. Während der weiteren Schulzeit, bis zum Abitur, unterstützte er in seinem Heimatdorf die örtliche Kirchengemeinde bei Familienforschungsanfragen aus aller Welt. Aus diesen Tätigkeiten heraus haben sich ihm bis heute stetig weitere / zusätzliche Interessenfelder wie z.B. Militär- und Uniformgeschichte oder die Thematik "Lesen von alten Handschriften" etc. erschlossen. Im Jahre 1989 beginnt Marco Eggert mit der Erforschung der eigenen einzelnenen Familiengeschichten. Seit 1992 ist er Mitglied im Verein für Familienforschung Lübeck e.V. und dort aktuell der 2te Vorsitzende. In den Jahren 2018 bis 2021 entstand mit „Der Hof- und Familiengeschichte der Familie Stammer“, wenn auch nur für die Familie intern, eine erste Veröffentlichung in Form eines 270-seitigen Buches. 2022 entstand die Stammtafel für die Bauernfamilie Muus in Horsdorf und im Jahr darauf die Stammtafeln der Familie Techau Pohnsdorf und Giebelstein mit den Orten Curau, Eilsdorf und Fehmarn. Seit 2023 engagiert er sich auch ehrenamtlich für das Stadtarchiv Bad Schwartau mit der Erarbeitung und Recherche für ca. 100 Verfolgte des NS-Regimes. Im Zeitraum zwischen 2024 und 2025 entstand in Zusammenarbeit mit der Gemeindebücherei Sockelsdorf die Vortragsreihe dem „Stockelsdorf unter dem Hakenkreuz“. Aus dem hierbei zusammengetragenem Material erarbeitet der studierte Betriebswirt und gelernter Mediengestalter aktuell die nächste Publikation. Des Weiteren konzipiert Marco Eggert zur Zeit in Zusammenarbeit mit Andrikos Segkis und der Stadtbibliothek Heiligenhafen eine Geschichtswerkstatt für Ostholstein. Marco Eggert unterstützt das freie und unabhängige deutsch / griechische - griechisch / deutsche Literatur-, (Erinnerungs)Kultur- & Geschichtsprojekt #UNBARMHERZIKKEIT mit grafischer Gestaltung sowie insbesondere bei der Überprüfung von geschichtlichen Quellen und Zusammenhängen.

projekt_unbarmherzigkeit_foto_quad_sw_rosemarie_raabe_001
© Foto Rosemarie Raabe
Rosemarie Rabe, geboren 1950 in Leverkusen, viele Jahre in Hamburg gelebt, seit 2017 in Heiligenhafen an der Ostsee. In früher Jugend begonnen zu fotografieren. Wie der Vater so die Tochter, Vater hat auch fotografiert und entwickelte seine Fotos noch eigenständig in der heimischen abgedunkelten abendlichen Küche. Hier hat sie bereits in jungen Jahren viel assestiert und unterstützt sowie sich Techniken angeeignet. Gelernte Einzelhandelskauffrau, anschließend viele Jahre im Außendienst Dekoration/Merchandising bei namhaften skandinavischen Unternehmen. Auf ausgiebigen Wanderungen in heimischen Gebieten sowie auf Fernreisen entstanden unzählige ihrer Fotos. In Ruhestand seit 2013, seitdem Konzentration auf die Fotografie mit der Spiegelreflexkamera Canon EOS 1000 D sowie weiterhin Schnappschüsse mit dem Mobiltelefon. Fotoausstellungen seit 2021 Mit verschiedenen Themenfelder wie z.B. Heiligenhafen, Wilde Tiere, Fischer's Fritze, Nebel & Eis, Wunderschönes Schleswig-Holstein. So entstand auch die Idee im deutsch/griechischen - griechisch/deutschen Literatur-, (Erinnerungs)Kultur- & Geschichtsprojekt „#UNBARMHERZIGKEIT“ u.a. mit der Leidenschaft für Fotografie mitzuarbeiten. Insbesondere werden Fotoarbeiten zum Thema „Holz des Grauens“ (Arbeitstitel) das Projekt in vielfältiger Weise begleiten und zu sehen sein. 

projekt_unbarmherzigkeit_logo2_bl-001
@ Grafik/Logo Marco Eggert
Alle Haupt- und Unterseiten dieser Internetpräsenz werden Step-by-Step gefüllt wenn neue Erkenntnisse und/oder neue Rechercheergebnisse vorliegen. Wie das ganze Projekt entwickelt sich entsprechend auch diese Internetsite prozesshaft. Ein wenig Geduld bitte, einfach bei Gelegenheit wieder reinschauen oder eine direkte Anfrage stellen...
maintenance-2422172_640

GESUCHT WIRD DIESES BUCH: 
Pavlakis Dimitrios, "Von Chaidari in die Hölle von Belsen" (D).  Παυλάκης Δημήτριος, "Από το Χαιδάρι στην κάλαση του Μπέλσεν" (GR), Αθήνα 1965. Jeder Hinweis über ein Angebot ist nützlich und für das Projekt wichtig!
unbarmherzigkeit_buch_010

GESUCHT WIRD DIESES BUCH: 
Christoph U Schminck-Gustavus, "Der blaue Mantel: Von Dachau nach Sibirien – Zeugnisse griechischer KZ-Häftlinge 1943-1993..." (D), 2008. Jeder Hinweis über ein Angebot ist nützlich und für das Projekt wichtig!
projekt_unbarmherzigkeit_buchcover_005